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Dichtungen ausgetauscht, immer noch undicht? Entdecken Sie die wahre Ursache für häufige Lecks: Unnormaler Leckagedruck!

Aufrufe: 0     Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 09.06.2025 Herkunft: Website

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Nach mehreren Dichtungswechseln immer noch undicht? Der wahre Schuldige ist möglicherweise nicht das Siegel, sondern der Druck des Gehäuses!

Bei der Wartung  hydraulischer Anlagen kommt es häufig zu einem frustrierenden Szenario: Hydraulikmotoren oder -pumpen verlieren ständig Öl. Selbst nach dem Austausch mehrerer Sätze neuer Dichtungen tritt das Problem erneut auf. Viele Wartungstechniker vermuten instinktiv „schlechte Dichtungsqualität“, was sie dazu veranlasst, die Marke, das Material oder sogar den Lieferanten zu wechseln – oft ohne Erfolg.

Häufige Undichtigkeiten sind jedoch nicht immer auf die Dichtung zurückzuführen. Das versteckte Problem ist oft ein zu hoher  Leckflüssigkeitsdruck.

 

1. Warum führt ein hoher Gehäuseablassdruck zu Undichtigkeiten?
Hydraulikkomponenten ( z. B.  Motoren, Pumpen  und  Ventile) erzeugen Ölleckagen .  im Betrieb zwangsläufig interne Um zu verhindern, dass sich dieses Öl im Gehäuse ansammelt, konstruieren die Hersteller spezielle  Ablassöffnungen . Diese ermöglichen den Rückfluss von Leckageöl über eine Abflussleitung zum Tank.

Allerdings können Probleme im Abflusssystem dazu führen, dass aufbaut : sich  im Gehäuse ein ungewöhnlicher Druck

Verstopfte Abflussleitung:  Ein eingeschränkter Durchflussweg verhindert eine rechtzeitige Ölableitung.

Unterdimensionierter Leitungsdurchmesser:  Eingeschränkter Durchfluss erhöht Geschwindigkeit und Druck.

Übermäßiger Gegendruck in der Rücklaufleitung:  Insbesondere wenn mehrere Komponenten eine gemeinsame Rücklaufleitung nutzen, können sich die Drücke verstärken.

Entleerungsanschluss direkt mit der Hauptrücklaufleitung verbunden:  Der Hauptrücklaufdruck wird  übertragen („ zurück  zum Gehäuse Gegendruckübertragungseffekt “).

Zu große Biegungen oder zu große Leitungslängen:  Ein erhöhter Strömungswiderstand verstärkt den Druckaufbau.

Anhaltend hoher Gehäusedruck führt zu zwei kritischen Fehlern:

Dichtungsextrusion:  Ein Druck, der die Auslegungsgrenzen überschreitet, drückt die Dichtungen aus ihren Nuten, was zu bleibenden Verformungen oder Rissen und damit zum Versagen der Dichtungen führt.

Zusammenbruch des Schmierfilms und vorzeitiger Komponentenverschleiß:  Ungewöhnlicher Druck stört die lebenswichtige Ölfilmschmierung zwischen Lagern und Gleitflächen. Dies  führt zu  Metall-zu-Metall-Kontakt (Trockenreibung)  und  vorzeitigem Verschleiß oder sogar  Fressen.

 

2. Fallstudie: Typische Fehleranalyse
Kundenbericht:  Bei einem hydraulischen Fahrmotor trat häufig Öl aus  der Hauptwelle aus. Drei Sätze importierter Siegel wurden innerhalb kurzer Zeit ausgetauscht , was die Situation jedoch nicht verbesserte.

3. Erkenntnisse des technischen Teams:

Die Abflussleitung ist mit dem  mittleren Abschnitt  der Hauptrücklaufleitung verbunden, wo der Systemgegendruck konstant ~1,0 MPa betrug.

Abflussleitung: Schlauch mit 6 mm Durchmesser, über 3 Meter lang.

Bei der Demontage wurde festgestellt, dass die Dichtungen aus ihren Nuten herausragten und die O-Ringe eine deutliche Verformung aufwiesen.

Fazit:  Die Dichtungen wiesen keine Materialmängel auf. Die Hauptursache war  ein übermäßiger Gehäusedruck aufgrund einer unsachgemäßen Konstruktion des Abflusssystems.

 

3. Wie kann man Probleme mit dem Falldruck richtig angehen?

Unabhängige Ablassleitung:  Führen Sie die Gehäuseablassleitung  direkt  zurück zum Tank und  vermeiden Sie dabei  den Anschluss an die Hauptrücklaufleitung.

Sorgen Sie für einen ungehinderten Abfluss:  Überprüfen Sie die Abflussleitungen regelmäßig auf Knicke, Quetschungen oder Verstopfungen. Erwägen Sie eine Vergrößerung des Leitungsdurchmessers.

Installieren Sie Gegendruckregelventile oder Druckentlastungsgeräte:  Verhindern Sie eine abnormale Druckübertragung zurück zum Gehäuse.

Minimieren Sie die Länge und Biegungen des Abflusskanals:  Vereinfachen Sie den Abflusskreislauf, um den Strömungswiderstand zu verringern.

Überwachen Sie den Gehäuseablassdruck:  Installieren Sie Drucksensoren an kritischen Hydraulikkomponenten zur Echtzeitüberwachung.

 

4. Fazit: Hören Sie auf, den Robben die Schuld zuzuschieben!
Häufige Undichtigkeiten ≠ Schlechte Dichtungsqualität.  Dichtungen sind die „letzte Verteidigungslinie“ des Systems. Wenn der Gehäusedruck die Auslegungsgrenzen überschreitet, fallen selbst Premium-Dichtungen vorzeitig aus.

Untersuchen Sie daher beim Beheben von Hydrauliklecks die  Konstruktion und die Betriebsbedingungen des gesamten Systems,  anstatt einfach die Dichtungen selbst dafür verantwortlich zu machen.

Nur durch eine umfassende, systematische Diagnose können wir die Grundursache genau identifizieren („die richtige Behandlung verschreiben“) und die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Geräte verbessern.

 


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