Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 14.04.2025 Herkunft: Website
Bei der Installation von Orbitalhydraulikmotoren für Hersteller erhalten wir häufig Kundenbeschwerden über mangelhafte Motorleistung. Die Analyse zeigt jedoch, dass unsachgemäße Nutzungspraktiken in tatsächlichen Anwendungen weit verbreitet sind und zu einer suboptimalen Leistung oder Schäden führen.
Installation
(1) Die Montagehalterung für Orbitalhydraulikmotoren muss eine ausreichende Steifigkeit aufweisen. Der Motor darf bei Systemdruckstößen nicht vibrieren, um Schäden zu vermeiden.
(2) Die Motorausgangswelle muss koaxial zur angeschlossenen Kupplung ausgerichtet sein.
(3) Bei Verwendung von Stahlrohren für Öleinlass- und -rücklaufanschlüsse:
- Sämtliche Spannungen in der Rohrleitung müssen vollständig beseitigt sein, um sicherzustellen, dass keine äußeren Kräfte auf den Motor einwirken
- Der Rücklaufölwiderstand sollte für Abflussrohre unter 0,3 MPa gehalten werden
- Rücklaufleitungen müssen unabhängig an den Tank angeschlossen werden und dürfen nicht in Reihe mit anderen Rücklaufleitungen geschaltet werden
- Übermäßiger Gegendruck beeinträchtigt die Motorleistung
Vorbereitung vor der Operation:
Füllen Sie vor der ersten Inbetriebnahme das Motorgehäuse über beide Anschlüsse mit sauberem Hydrauliköl. Drehen Sie die Abtriebswelle vor der Installation manuell, um einen reibungslosen Betrieb zu überprüfen.

Wichtige Hinweise:
- Zur Gewährleistung der Betriebssicherheit und Lebensdauer dürfen die Radialbelastungen der Abtriebswelle die vorgegebenen Grenzwerte nicht überschreiten
- Ersetzen Sie das Hydrauliköl und reinigen Sie die Filter nach etwa 200 Betriebsstunden
Systemdesign
(1) Arbeitsdruckdefinitionen:
- Intermittierender Arbeitsdruck: Maximaler Druck am Einlassanschluss
- Dauerarbeitsdruck: Druckdifferenz zwischen Einlass- und Rücklaufanschluss
(2) Vermeiden Sie den gleichzeitigen Betrieb mit maximaler Geschwindigkeit und maximalem Druck
(3) Unter intermittierenden Arbeitsbedingungen:
Die Motorlaufzeit darf 10 % der Gesamtzykluszeit pro Minute nicht überschreiten
(4) Maximale Öltemperatur: 80°C
(5) Gegendruckmanagement:
- Standard-Wellendichtungen halten hohem Druck stand
- Empfohlener maximaler Gegendruck: ≤5 MPa für optimale Lebensdauer
- Bei einem Gegendruck über 5 MPa installieren Sie ein externes Abflussrohr und stellen dabei Folgendes sicher:
a) Motor bleibt ölgefüllt
b) Das Abflussrohr sorgt für einen niedrigen Gegendruck
c) Sorgt für den Schadstoffaustrag und die Kühlung(6) Einlaufverfahren:
(6) Einfahrvorgang:
Vor dem Volllastbetrieb 1 Stunde lang bei ≤30 % des maximalen Arbeitsdrucks betreiben
Vorsichtsmaßnahmen
1. Hochviskoses Öl kann bei Kälte zu Pumpenkavitation führen (Hinweis: Betrifft Pumpen, aber nicht Motoren).
2. Auswahlkriterien für Hydrauliköl:
- Berücksichtigen Sie alle Systemkomponenten
- Optimaler Viskositätsbereich: 100–150 SUS (20–32 cSt)
- Absolutes Minimum: 70 SUS (13 cSt)
(Typische Anforderung für Systeme, die mittlere Kolbenpumpen mit Orbitalmotoren kombinieren)
3. Indikatoren für Ölverfärbungen:
- Schwärzung: Mögliche Überhitzung
- Emulgierung: Wasserverunreinigung
4. Überwachen Sie die Flüssigkeitsstandanzeigen während des Systembetriebs bei niedrigen Temperaturen
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