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Neue Hydraulikpumpe defekt? 4 versteckte Systemprobleme, die Sie zuerst überprüfen sollten

Aufrufe: 0     Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 03.06.2025 Herkunft: Website

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Hier ist die englische Übersetzung des Fachartikels:


„Fehler beim Druckaufbau oder bei der Ölförderung“ bei neuen Hydraulikpumpen: Häufig „falsche Fehler“ im System


Das Phänomen, dass eine „neue Hydraulikpumpe keinen Druck aufbaut oder kein Öl fördert“, ist bei der Inbetriebnahme eines Hydrauliksystems keine Seltenheit. Wenn diese Situation auftritt, ist die erste Reaktion vieler Benutzer oft: „Ist die Pumpe kaputt?“ oder „Ist diese Pumpe defekt?“ In Wirklichkeit ist dieser „Fehler“ häufig *nicht* auf ein Qualitätsproblem der Pumpe selbst zurückzuführen, sondern vielmehr auf mehrere häufige, aber leicht zu übersehende „falsche Fehler“, die während der Systeminstallation oder -inbetriebnahme auftreten.


Als Wasserbauingenieure müssen wir über die Fähigkeit verfügen, Fehler systematisch aus der Systemperspektive zu beheben. Die folgenden vier Schlüsselpunkte sind wesentliche Elemente, die jeder Arzt zuerst überprüfen muss, wenn er mit einer neuen Pumpe konfrontiert wird, die keinen Druck aufbaut:


1. Ist die Drehrichtung der Pumpe korrekt?


Dies scheint grundlegend zu sein, ist aber tatsächlich eine der am häufigsten übersehenen Grundursachen.

Für die überwiegende Mehrheit der Hydraulikpumpen gelten bestimmte Anforderungen an die Drehrichtung (im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn). Wenn die Phasenfolge des Motors während der Installation falsch verdrahtet wird, führt dies dazu, dass sich die Pumpe rückwärts dreht und somit kein Öl mehr ansaugen kann.


Durch die Rückwärtsdrehung wird nicht nur kein Druck aufgebaut, sondern es kann auch zu inneren Schäden an der Pumpe kommen. Daher **bevor Sie eine neue Pumpe in Betrieb nehmen, prüfen Sie immer, ob die Drehrichtung des Motors mit dem Pfeil auf dem Pumpengehäuse übereinstimmt.** Fahren Sie mit dem Test erst fort, nachdem Sie sich vergewissert haben, dass sie korrekt ist.


2. Gibt es Luftlecks oder Verstopfungen in der Saugleitung?


Hydraulikpumpen fürchten sich davor, „kein Öl anzusaugen“, aber noch mehr fürchten sie sich davor, „Luft anzusaugen“.

In der Praxis sind auch Probleme in der Saugleitung eine häufige Ursache dafür, dass Pumpen keinen Druck aufbauen können. Zu den häufigsten Problemen gehören:

Lockere Saugschlauchverbindungen, die winzige Lücken erzeugen, durch die Luft angesaugt wird;

Schlecht abgedichtete Rohrleitungen, die unter Vakuum zu Undichtigkeiten führen;

Verstopfte oder verunreinigte Saugsiebe/-siebe, die den Ölfluss behindern;

Saugleitungen mit zu kleinem Durchmesser oder zu großer Länge, wodurch der Saugwiderstand steigt.


Diese Probleme führen dazu, dass die Pumpe „kavitiert“ oder „trocken läuft“, wodurch sich der Pumpenhohlraum mit Luftblasen füllt. Dies verhindert einen Druckaufbau und kann zudem zu Kavitationsschäden und Verschleiß führen.


3. Sind Viskosität und Temperatur des Öls geeignet?


Die Viskosität und Temperatur des Hydrauliköls wirken sich direkt auf die Saugleistung und den anfänglichen Betriebszustand der Pumpe aus. Insbesondere beim Kaltstart im Winter kommt es bei Verwendung von Öl mit zu hoher Viskosität bei niedrigen Temperaturen zu einer Verdickung der Flüssigkeit. Dadurch erhöht sich der Saugwiderstand der Pumpe drastisch, sodass die Pumpe möglicherweise kein ausreichendes Vakuum erzeugen kann. Das System weist die Symptome auf, dass keine Ölförderung erfolgt und kein Druckanstieg auftritt.


Es wird empfohlen, Standard-Niedertemperatur-Hydrauliköl zu verwenden und in kalten Umgebungen ein Vorheizverfahren durchzuführen, um die Öltemperatur vor dem Starten des Systems in den geeigneten Bereich zu bringen.


4. Ist die Druckregelung richtig eingestellt?


Wenn nach der Installation einer neuen Pumpe das Überdruckventil oder Druckregelventil des Systems nicht richtig eingestellt ist, kann die Illusion eines Ölflusses ohne Druck entstehen.


Zum Beispiel:

Wenn die Einstellung des Überdruckventils zu niedrig ist, wird das Öl direkt in den Tank zurückgepumpt, sobald die Pumpe es fördert. Das Manometer zeigt Null an und das System baut natürlich keinen Druck auf.


Prüfen Sie deshalb bei der Erstinbetriebnahme:

Ob das Überdruckventil richtig auf den erforderlichen Arbeitsdruck eingestellt ist;

Ob im System unbeabsichtigte interne Leckagepfade offen sind, die dazu führen, dass Öl die Last umgeht.


Zusammenfassung: Was wie ein „Pumpenproblem“ aussieht, ist oft ein Systemversehen


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine neue Hydraulikpumpe, die keinen Druck aufbaut oder kein Öl fördert, nicht unbedingt ein Problem mit dem Produkt selbst ist. Häufiger handelt es sich um einen dieser 4 „falschen Fehler“:

1. Falsche Drehrichtung der Pumpe;

2. Luftlecks oder Verstopfungen in der Saugleitung;

3. Ungeeignete Ölviskosität oder -temperatur;

4. Falsche Einstellungen der Systemdruckregelung.


Bevor man zu dem Schluss kommt, dass es sich um einen Gerätefehler handelt, ist es wichtig, diese vier Aspekte methodisch zu prüfen. Dies verhindert Fehldiagnosen, die zu unnötigen Rücksendungen, Reparaturen oder sogar Systemschäden führen.


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